Zauberer und Pianist

Michael Schlesak wurde 1970 geboren und lebt seit vielen Jahren in München. Mit 14 Jahren schon trat Michael Schlesak als Zauberkünstler im Westdeutschen Fernsehen Köln in der Jugendsendung „Sprungbrett“ auf. Er wurde schon als Kinderstar (1983 und 1984) bei deutschen Jugendmeisterschaften mehrfach ausgezeichnet.

Gelernt hat er bei so berühmten Meistern wie Michael Ammar (Weltmeister der Mikromagie), Daryl Martinez (Weltmeister der Kartenzauberei), David Williamson (Gold Cup Award, erster Preis in Close-Up-Magie).

Neben seinen zahlreichen Preisen (Wien, Brüssel, Wolfsburg und Berlin) wurde Michael Schlesak im Festspielhaus Bregenz ein Diplom für die besonderen Verdienste um die magische Kunst verliehen.

Michael Schlesak ist Mitglied im "Magischen Zirkel" Deutschlands und war von 1990 bis 1991 Dozent an der Münchner Zauberschule.

Das Besondere bei Michael Schlesak Auftritten, das wohl kaum ein Kollege so bieten kann, ist die Verbindung zweier Künste: Zauberei und Klavier, mit eigenen Kompositionen. Während seines unterhaltsamen und abwechslungsreichen Programms gelingt es ihm, sein schon solistisch beeindruckendes Können, Zaubern und Klavier, zu verbinden. Optische und akustische Wahrnehmungen des Zuschauers ergänzen sich hierbei so, dass der Eindruck eines spannenden Dialoges zwischen Zauberei und Musik entsteht.

Aber Michael Schlesak kann noch mehr bieten in seiner Kombination der Künste, Musik und Zauberei, die sich wunderbar durchdringen und verbinden: Seine Kompositionen eignen sich vorzüglich als Zwischenspiel bei künstlerischen Veranstaltungen, Vernissagen und Lesungen. Sehr gelungen war dieses Zusammenspiel von Literatur, seiner Musik und Zaubereinlagen bei festlichen Auftritten mit dem Autor Dieter Schlesak im Stuttgarter Literaturhaus, im Stuttgarter Merlin, im Stadthaus Ulm und im Berliner Kulturhaus.

So wird aus der ungewöhnlichen Begegnung der beiden Kunstformen eine Einheit geschaffen, auf deren Ebene Ästhetik, Emotion, Überraschungsmomente und künstlerische Virtuosität zu einem Konzert der Sinne und des staunenden Genusses verschmelzen.

Es ist sicher eine Art Magie dabei im Spiel. Eine ekstatische Steigerung des Lebensgefühls, also eine Beeinflussung im schönsten und positivsten Sinne des Menschen. Dazu kommt freilich unterhaltsam noch insgeheim der Wunsch hinzu, dass Wunder auf rätselhafte Weise doch möglich sein könnten, lösend und das stressende banale Alltagsgefängnis überwindend:

Überraschungseffekte, Umgang mit Geschehen, das man an sich für unmöglich gehalten hätte, der Zaubermeister aber möglich macht; wir bezeichnen dieses als „künstliche Wunder“. Dabei wird etwas „illusionistisch“ imitiert, was es in all den Jahrhunderten nachweislich in allen Kulturkreisen gegeben hat: übernatürliche Wunder, Erscheinungen, Heilungen, Prophetie, Hellsehen. Wirkliche Magie, also.

Magie ist die Beeinflussung von Ereignissen, Menschen und Gegenständen auf „übernatürliche“ Art und Weise. Der Magier versucht, diese Beeinflussung der von ihm angenommenen übernatürlichen Kräfte, Geister oder Dämonen mit Hilfe von Ritualen, Beschwörungsformeln oder ähnlichen, in ihrer Wirkung unbelegten Praktiken vorzunehmen. Magier setzen auch traditionelle Meditationstechniken wie z.B. Visualisierung oder die bewusste Herbeiführung von Trancezuständen ein. Wir versuchen es bescheidener mit Mentalmagie und Gedankenlesen. Doch wie die Grenzwissenschaft Parapsychologie nachgewiesen hat, gibt es Gedankenübertragung wirklich. Michael Schlesak möchte dies auf unterhaltsame Weise auch mit dem Publikum erproben!